Dunkelfeldmikroskopie

Was bedeutet das? Ein „normales“ Mikroskop ist in der Regel ein so genanntes „Hellfeldmikroskop“. Das besagt, dass das zu betrachtende Objekt im Durchlicht erscheint, also z.B. rote Blutkörperchen auf hellem Untergrund. Diese Präparate sind Augenblick-Aufnahmen, weil das ausgestrichene Blutbild getrocknet wird und alle Blutzellen nach dem Trocknen und Anfärben tot sind. Im Dunkelfeldmikroskop wird das Licht seitlich um das zu betrachtende Objekt geleitet, der Hintergrund erscheint schwarz und die Blutzellen sind weiß umrandet oder ganz einfach hell. Die Zellen werden nicht angefärbt, das zu betrachtende Blut lebt, d.h. es handelt sich um Vitalblut. Die einzelnen Zellen sind deutlich erkennbar und zu unterscheiden. Mann kann das Immunsystem „bei der Arbeit“ betrachten, man beobachtet beispielsweise weiße Blutkörperchen, wie sie sich bewegen, verformen, Bakterien umschließen und sie so vernichten. Nach dem Sofortbild gleich nach der Blutentnahme (ein Tropfen aus dem Finger) wird das Dunkelfeldpräparat alle 3 Stunden angesehen und die Veränderungen werden durch Fotoaufnahmen dokumentiert.

Aus dem Sofortbild und dem Verlauf dieser Entwicklungen kann man Rückschlüsse auf den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten ziehen, z.B.:
• Vitalität
Allergiebereitschaft
Toxische Belastungen
Neigung zu Stoffwechselkrankheiten
Fließeigenschaften des Blutes

Diese Entdeckungen gehen auf den weltweit anerkannten Zoologen und Entomologen (Insektenkundler) Prof. Günter Enderlein (1872-1968) zurück. Er entdeckte, dass Bakterien und Viren nicht immer gleich bleiben, sondern einem Entwicklungszyklus unterworfen sind, der von den äußeren Bedingungen abhängig ist. Er spricht von „Milieu“ und meint die Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten, insbesondere des Blutes. Der pH-Wert, der die Säure im Blut definiert, ist ebenso gemeint, wie toxische und emotionale Belastungen („das macht mich sauer“). Bei Milieuverschiebung in eine krankmachende Richtung verändern sich harmlose Eiweiße, genannt „Symbionten“, in krankmachende Keime. Er entwickelte Medikamente, die diese Entwicklung wieder in die harmlose Form zurückführen können. Dazu muss aber auch das Milieu verändert werden (siehe Ausleitung)  und die Lebensführung ist so zu gestalten, dass der Körper wieder die Kraft und Möglichkeit bekommt, sich selbst zu heilen.

Wer mehr über diese interessante Therapie erfahren möchte, hier der Link: www.sanum.com
Infos über Dunkelfeldmikroskopie: www.IG-DF.de